Ich glaube, würde man Statistiken erstellen, wie oft Menschen mehr an das Gestern als an das Morgen denken, würde sich ein durchaus eindeutiges Bild ergeben. Die Verklärung der früheren Jahre oder das Nicht-Vergessen-Können (oder Wollen) von Schmerz ist dem Menschen wahrscheinlich mehr zu Eigen, als er selbst wahrhaben möchte. Die Zukunft macht uns oftmals doch mehr Angst, als wir selbst glauben mögen. Unsicherheit durchzieht dann unser Leben, die Frage, sind die Entscheidungen, die wir treffen, wirklich die richtigen, oder eben doch die falschen?
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Vom Perfektionismus oder: den Fehlern in allen Teilen
Meine Schwächen liegen klar auf der Hand: meinen Jähzorn habe ich von meinem biologischen Vater geerbt. Meine Angst vor Menschen habe ich mir im Laufe meiner Kindheit erworben. Und ein paar andere kommen da auch noch dazu. Aber als meinen schlimmsten Fehler finde ich inzwischen den Perfektionismus als Christ. Denn den habe ich mir im Laufe der Zeit erworben, weil ich dachte, nur als perfekter Christ liebt Gott mich.
Leben kann man nur nach vorwärts
Loslassen können ist wahrscheinlich das schwerste Ding der Welt überhaupt. Loslassen, alten Schmerz loslassen, die geweinten und nicht geweinten Tränen loslassen, frühere Freunde loslassen, Familie, die es nicht mehr gibt, loslassen. Loslassen anstatt zu hassen, loslassen, um nicht an dem zu ersticken, das einen bedrückt…
Verträume nicht Dein Leben, sondern lebe Gottes Traum!
Gestern erinnerte ich mich plötzlich an ein inbrünstiges Gebet, das ich vor Jahren gebetet hatte. Ich war arbeitslos, perspektivlos, und ich wusste nicht, in welche Richtung mein Leben eigentlich gehen soll. Ohne Chance darauf, irgendwann in eine normale Spur zu kommen, so schien es mir. Das Einzige, was ich hatte, war Jesus. Und an einem Abend, im Gottesdienst, sagte ich zu ihm: ich gebe Dir meine Träume, meine Talente, alles, was ich bin und habe, mach damit, was Du willst. Ich will für Dich leben, DAS ist alles, was ich wirklich will.
Mein Name war Stoneheart
Ein Herz aus Stein, in Fleisch und Blut, das war ich. Auch wenn ich es heute manchmal nicht mehr glauben kann, ich war Stoneheart… Für mich hat dies Gefühlskälte bedeutet. Es war mir egal, wenn neben mir jemand blutig geprügelt wurde. Ich hatte kein Mitleid, verloren im Alkohol und Drogen, ein vergiftetes Herz, das nichts mehr fühlte außer Hass.
Der perfekte Christ
Uff, Christ zu werden, ist nicht schwer, Christ zu bleiben, dagegen sehr. Das denke ich manchmal, wenn ich die Maßstäbe betrachte, an denen Christen innerhalb und auch außerhalb der Gemeinde gemessen werden.
Kann ein Christ Depressionen haben?
In den letzten Jahren haben sich immer mehr Glaubensgemeinschaften aufgemacht, die das „positive Christentum“ predigen. Doch ist es wirklich immer so einfach? Sind Christen immer gut drauf und ihnen läuft alles glatt von der Hand? Ist Kranksein eine Strafe Gottes?
Die falsche Aufstellung
Das Halbfinale der Fußball-EM 2012 ist Geschichte. Die deutsche Mannschaft hat es nicht geschafft, die stark aufgestellten Italiener zu besiegen. Als Grund dafür wird auch von Experten die falsche Aufstellung genannt. Bundestrainer Joachim Löw hat sich verzockt mit seiner Mannschaft, die er in der ersten Halbzeit auflaufen ließ.
Wenn die Lichter ausgehen oder: Manchmal sehen wir den Weg vor lauter Pfaden nicht mehr
Ich glaube, wir alle kennen sie, diese Momente, wo wir denken, wir haben einen an der Schüssel und sind nicht mehr ganz dicht. Nicht, dass das was mit Wahnsinn oder so zu tun hätte. Manchmal stehe ich einfach neben mir, und dann merke ich, dass der ganze Alltagsstress mir nicht nur auf den Magen, sondern auch aufs Gehirn schlägt.
Langeweile vertreiben oder: Loslassen lernen
Heute ist irgendwie ein kurioser Tag. Heute Morgen deutlich früher als sonst aufgestanden, dann mein Arbeitsprogramm zielstrebig durchgezogen – und nun stehe ich schon kurz vor dem Feierabend und weiß nicht so ganz, wie ich mir die Zeit vertreiben soll.
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