KategorieGebet

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!- Persönliches zur Jahreslosung 2020

Eigentlich wollte ich vor Tagen einen tollen, inspirierten, gut durchdachten Text zur Jahreslosung 2020 schreiben. Doch der Text wurde zu einem regelrechten Rohrkrepierer. Das war nicht ich, das waren nicht meine Worte, das war alles, nur kein guter Text. Ich habe es dann gelassen und plötzlich stürmte Anderes auf mich ein. Es wurde ein so heftiger Sturm in meinem Herzen, dass ich gestern Nachmittag verzweifelt in einer Kirche saß und betete. Mein Gebet endete mit den Worten aus der Jahreslosung: Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!

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Mit Gott reden wie mit einem Freund

In meinem Leben habe ich viel über Gebet gehört, viel über Gebet gelesen. Doch es war eine lange Reise für mich. Bis mir klar wurde wurde: mit Gott reden wie mit einem Freund ist möglich. Für viele Menschen ist Gott irgendwie zu fern. Alleine die Vorstellung, dass „der da immer Himmel“ überhaupt zuhören könnte. Ist für viele zu weit weg vom Leben. Zu weit weg vom Alltag. Und dann gehen sie vielleicht in die Kirche. Sagen Amen, wenn da vorne einer betet. Und wissen gar nicht, dass jeder so mit Gott reden kann, wie er mag. Über das, was ihm am Herzen liegt. Über das, was ihr im Herzen wehtut. Über die Zweifel am Leben, die Zweifel am Glauben, die Zweifel an dieser Welt, und die Zweifel an den Menschen und an der eigenen Zukunft.

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Hoffnung für eine verlorene Welt

Deutschland erschreckt mich zunehmend. Manchmal denke ich, ich lebe in einem anderen Land als noch vor ein paar Jahren. Als würde ich in einer anderen Welt leben. Die Kältewelle in unserer Gesellschaft nimmt zu. Arm wird gegen arm ausgespielt. Die Reichen scheinen wie in einem Selbstbedienungsladen zu leben. Es gibt immer mehr Menschen, die nicht mehr von ihrer Arbeit leben können. Und zwei oder drei Jobs machen müssen, um noch über die Runden zu kommen. Der Egoismus nimmt zu. Menschen werden benutzt. Viele schauen weg, wenn anderen Leid geschieht. Irgendetwas ist kaputt gegangen in vielen. Ist es die Hoffnung, die vielen inzwischen fehlt?

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