Kategorie: Leben

Ich habe keinen Plan mehr

„Und machen nur Pläne, damit da Pläne sind“ singt Lotte in ihrem neuesten Song „Mehr davon“. Den Song habe ich vor einigen Wochen schon gehört. Doch so richtig fiel dieser Satz erst heute in mein Herz. Warum gerade heute? Weil der richtige, der passende, der wichtigste Tag dafür ist. Es gibt keinen Zufall, zumindest glaube ich nicht mehr an Zufall seit ich 14 Jahre alt bin. Deshalb hat alles irgendeinen Grund. Bei mir waren es die Zweifel, die Verzweiflung, die Fragen nach meinem Was und Wohin, die mich seit geraumer Zeit bestürmt und nach einer Antwort gerufen, ja irgendwie geschrieen haben. Doch erstmal hin zum Anfang der Geschichte, die heute damit endet, dass ich keinen Plan mehr habe.

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Wohin mit unserer Ohnmacht in den Zeiten von Corona?

Die Pandemie ist auch in Deutschland mittlerweile in vollem Gange. Die Todeszahlen aus Italien und Frankreich lassen einen verzweifeln und machen traurig. Die Wirtschaft trägt bereits jetzt schwere Schäden davon, durch abreißende Lieferketten, geschlossene Betriebe und Geschäfte, die keine Kunden mehr haben. Die Angst ist groß. Nachdem anfangs von vielen nur von Panikmache gesprochen, verstehen immer mehr Menschen den Ernst der Lage. Uns eint in dieser Zeit vor allem eines: Die Angst und die Ohnmacht.

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Wenn wir falschen Göttern folgen

Inspiriert zu diesem Text hat mich die Serie Messiah, die kürzlich auf Netflix angelaufen ist. Dies ist jedoch keine Serienkritik, trotzdem ist der eine oder andere Spoiler enthalten. Wer die Serie noch sehen möchte, sollte deshalb diesen Text vielleicht besser erst danach lesen. Um diesen Text zu verstehen, musst Du die Serie jedoch nicht unbedingt sehen. Einige Ansätze zu Messiah finden sich hier wieder, aber wie oben schon geschrieben: Dieser Text ist weder eine Kritik noch als Text über die Serie selbst zu verstehen.

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Was christliche Influencer bewirken können

Ja, ich weiß. Das Wort Influencer hat mittlerweile einen sehr anrüchigen Duft. Da denken die meisten direkt an die mit Werbung zugetackerten Profile so genannter Influencer. Oder deren Fotos, die so unauthentisch sind, dass man als authentisch lebender Mensch am liebsten (ich sag lieber nicht, was möchte). Doch Influencer sein, das geht auch ganz anders. Was christliche Influencer bewirken können, habe ich in meinem eigenen Leben erfahren dürfen. Nicht nur als Bloggerin, die selbst andere Menschen berührt hat. Sondern auch durch ChristInnen, die digital unterwegs sind, tief berührt zu werden.

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Irgendwann ist eine Geschichte zu Ende erzählt

Seit vielen vielen Jahren durfte ich Zeugnis geben über das, was Gott Großes in meinem Leben getan hat. Er hat mich aus meiner Sucht befreit, und Er hat mein Herz geheilt. Ich bin, dank der bedingungslosen Liebe Gottes, nicht mehr der Mensch, der ich einst war. Vor einiger Zeit hat Gott mir dann Sand ins Getriebe gestreut. Ich musste wegen einer Entzündung in der Schulter von heute auf morgen meine Arbeit niederlegen. Nach Tagen und Nächten voller Schmerzen fing ich an zu begreifen, dass Gott mich aus dem rausholen will, was ich mache. So sehr ich meine Arbeit liebe, so sehr hat sie mich in Besitz genommen. Gott wusste, dass Er mich nicht anders aus meinem selbst gezimmerten Hamsterrad rausholen kann. Als nur dadurch, dass Er mir Sand ins Getriebe schleudert.

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Veränderungen, die nur Gott schaffen kann

Vor ein paar Monaten meinte jemand zu mir: Seit ich Christ geworden bin, ist alles schlimmer geworden in meinem Leben. Ich würde lügen, würde ich solche Zeiten nicht selbst kennen. Manchmal toben die Stürme des Lebens dann noch heftiger. Dann passieren Dinge, die man sich selbst nicht erklären kann, und die an die Substanz gehen. Doch vielleicht wirkt all dies viel heftiger als vorher, weil man sich selbst glauben macht, dass nun alles anders sein muss.

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Bist Du wirklich dazu bereit den Preis zu bezahlen?

Jesus nachzufolgen, hat immer einen Preis. Das ist nicht nur heute, in einer Zeit, die von Egoismus, Rassismus und Machtgier geprägt ist, unmodern. Jesus nachzufolgen war zu schon zur Zeit der ersten Christen nicht zeitgemäß. Klar, es war nett, mit dem bekannten Rabbi gesehen zu werden. Aber wenn es ans Eingemachte ging, waren die vermeintlichen Jünger dann schnell weg. Wenn es darum geht, den Preis dafür zu bezahlen, den die Nachfolge Jesu für jeden von uns mit sich bringt, schrumpft die Zahl der Anhänger auf ein kleines Häuflein von Menschen. Die, die es ernst meinen mit der Nachfolge. Die, die sagen, koste es mich, was es wolle, ich bin bereit dafür, für Jesus alles zu geben. Auch das, was mir am liebsten, was mir am wertvollsten ist. Weiterlesen