Kategorie: Leben

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal…

Vermutlich ist dieser Vers einer der bekanntesten Verse überhaupt in der Bibel. „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal“, das hört sich nach Dunkelheit an, nach Nebel ohne Sicht, nach einem Leben vielleicht ganz ohne Hoffnung. Ich denke, diese Zeit hat uns alle auf irgendeine Art und Weise in ein solch finsteres Tal gezogen. Ob wir es wollen, oder nicht, die fast zwei Jahre Pandemie haben ihre Spuren hinterlassen in unseren Leben, in unseren Herzen.

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Gedanken zur Jahreslosung 2022: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen

Es sind klare Worte, die Jesus da im Johannes-Evangelium sagt. Und wer kennt es nicht, dieses Abgewiesen werden. Abgewiesen von Menschen, denen du vertraut hast, von denen du dachtest, sie würden dich lieben, oder zumindest sehr mögen. Abwiesen bei einer Bewerbung, auf die du so viel Hoffnung gelegt hattest. Und dann bekommt jemand Anderes den Arbeitsplatz oder den Ausbildungsplatz, von dem du geträumt hattest. Abweisung ist schmerzhaft. Es kann, im schlimmsten Fall, zu einem Trauma führen, das dich ein Leben lang begleitet. Menschen weisen andere Menschen ab, aus unterschiedlichen Beweggründen, in vielen Situationen des Lebens.

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Ich habe keinen Plan mehr

„Und machen nur Pläne, damit da Pläne sind“ singt Lotte in ihrem neuesten Song „Mehr davon“. Den Song habe ich vor einigen Wochen schon gehört. Doch so richtig fiel dieser Satz erst heute in mein Herz. Warum gerade heute? Weil der richtige, der passende, der wichtigste Tag dafür ist. Es gibt keinen Zufall, zumindest glaube ich nicht mehr an Zufall seit ich 14 Jahre alt bin. Deshalb hat alles irgendeinen Grund. Bei mir waren es die Zweifel, die Verzweiflung, die Fragen nach meinem Was und Wohin, die mich seit geraumer Zeit bestürmt und nach einer Antwort gerufen, ja irgendwie geschrieen haben. Doch erstmal hin zum Anfang der Geschichte, die heute damit endet, dass ich keinen Plan mehr habe.

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Wohin mit unserer Ohnmacht in den Zeiten von Corona?

Die Pandemie ist auch in Deutschland mittlerweile in vollem Gange. Die Todeszahlen aus Italien und Frankreich lassen einen verzweifeln und machen traurig. Die Wirtschaft trägt bereits jetzt schwere Schäden davon, durch abreißende Lieferketten, geschlossene Betriebe und Geschäfte, die keine Kunden mehr haben. Die Angst ist groß. Nachdem anfangs von vielen nur von Panikmache gesprochen, verstehen immer mehr Menschen den Ernst der Lage. Uns eint in dieser Zeit vor allem eines: Die Angst und die Ohnmacht.

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Wenn wir falschen Göttern folgen

Inspiriert zu diesem Text hat mich die Serie Messiah, die kürzlich auf Netflix angelaufen ist. Dies ist jedoch keine Serienkritik, trotzdem ist der eine oder andere Spoiler enthalten. Wer die Serie noch sehen möchte, sollte deshalb diesen Text vielleicht besser erst danach lesen. Um diesen Text zu verstehen, musst Du die Serie jedoch nicht unbedingt sehen. Einige Ansätze zu Messiah finden sich hier wieder, aber wie oben schon geschrieben: Dieser Text ist weder eine Kritik noch als Text über die Serie selbst zu verstehen.

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Was christliche Influencer bewirken können

Ja, ich weiß. Das Wort Influencer hat mittlerweile einen sehr anrüchigen Duft. Da denken die meisten direkt an die mit Werbung zugetackerten Profile so genannter Influencer. Oder deren Fotos, die so unauthentisch sind, dass man als authentisch lebender Mensch am liebsten (ich sag lieber nicht, was möchte). Doch Influencer sein, das geht auch ganz anders. Was christliche Influencer bewirken können, habe ich in meinem eigenen Leben erfahren dürfen. Nicht nur als Bloggerin, die selbst andere Menschen berührt hat. Sondern auch durch ChristInnen, die digital unterwegs sind, tief berührt zu werden.

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Irgendwann ist eine Geschichte zu Ende erzählt

Seit vielen vielen Jahren durfte ich Zeugnis geben über das, was Gott Großes in meinem Leben getan hat. Er hat mich aus meiner Sucht befreit, und Er hat mein Herz geheilt. Ich bin, dank der bedingungslosen Liebe Gottes, nicht mehr der Mensch, der ich einst war. Vor einiger Zeit hat Gott mir dann Sand ins Getriebe gestreut. Ich musste wegen einer Entzündung in der Schulter von heute auf morgen meine Arbeit niederlegen. Nach Tagen und Nächten voller Schmerzen fing ich an zu begreifen, dass Gott mich aus dem rausholen will, was ich mache. So sehr ich meine Arbeit liebe, so sehr hat sie mich in Besitz genommen. Gott wusste, dass Er mich nicht anders aus meinem selbst gezimmerten Hamsterrad rausholen kann. Als nur dadurch, dass Er mir Sand ins Getriebe schleudert.

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