Mein Name ist Christel. Wie mein Name es so will, habe ich ihn mein Leben lang gehasst. Die ältere Generation wird auch darauf kommen, warum, wenn sie an eine bestimmte Operette aus den 50igern denkt. Die Bedeutung meines Namens mag ich jedoch. Der Name ist abgeleitet von Christus, und bedeutet: die Gesalbte.

Nun, so gesalbt fühle ich mich gar nicht. Ich bin eine Frau von inzwischen erstaunlichen 50 Jahren, mit einer bis dato sehr bewegten Lebensgeschichte. Und ich bin ganz und gar nicht perfekt. Ganz im Gegenteil. Aber ich weiß mich von Gott geliebt, so wie ich bin. Das ist es, was mein Leben ausmacht, was mein Leben trägt, und was mir immer wieder Hoffnung gibt.

Auf Worte-haben.de schreibe ich über mein Leben, meine Geschichte, und das, was mich alltäglich oder auch sonst bewegt. Die Geschichte meiner Sucht ist nachvollziehbar, ich war von April 1995 bis September 1996 in einem christlichen Therapiezentrum. Inzwischen bin ich sehr mehr als 22 Jahren trocken, und unglaublich glücklich darüber. Ich hätte nicht gedacht, dass ich überhaupt eine Woche schaffen werde. In den ersten Monaten habe ich täglich Tagebuch über meinen Weg vom Alkohol geführt. Erst waren es Tage, dann Wochen, aus denen Monate wurden. Inzwischen sind es mehr als zwei Jahrzehnte. Und eines kann ich sagen: ohne meinen Glauben hätte ich das niemals geschafft.

In meinem Leben sind mir viele schlimme Dinge passiert, und ich habe auch einiges schlimme gemacht (und dafür bezahlt). Ich kann heute aber sagen, ich war noch nie ein so glücklicher Mensch, wie ich es inzwischen bin. Von einem hochgradig süchtigen und depressiven Menschen bin ich zu jemandem geworden, der das halbvolle Glas sieht. Klar habe ich Phasen, in denen es mir schlecht geht, aber diese dauern bei weitem nicht mehr so lange wie früher. Ich ziehe mich da selbst wieder raus, mit Gott an meiner Seite, und lebe inzwischen lösungsorientiert statt problemorientiert.

Nach dem Winter kommt ein neues Leben © Worte-haben.de

Ich hoffe und bete für jede und jeden, die und der meinen Blog lesen, dass sie Gott begegnen. Möge Er Dich segnen, beschenken, mit Seiner Liebe, mit dem, was Er für sich ausgedacht hat an Plan für Dein Leben. Das Leben mit Gott ist keine Wohlfühldecke, es gibt Zeiten, da verlangt Er mir ganz schon viel ab. Aber das habe ich nun mal davon, dass ich mein Leben Ihm geschenkt habe, und für Ihn leben will. Doch eines ist sicher: Das Leben mit Gott ist ein unglaubliches Abenteuer! Steig aus dem Boot Deiner Sicherheits- und Komfortzone, und probier es aus. Er wird Dir dann den Weg zeigen, den Du gehen sollst. Und das werden mitunter erstaunliche und überraschende Wege sein, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Gläubig geworden bin ich übrigens schon fast ein Jahrzehnt, bevor ich in dieses christliche Zentrum ging, um trocken zu werden. Meinen Glauben fand ich als Kind auf kleinen Zetteln, die an dem Friedhof unserer Stadt am Zaun in einem Holzkästchen hingen. Mit knapp 18 habe ich mich dann für Jesus entschieden, nachdem ich sehr viel in der Bibel gelesen hatte. Mein Glaubensweg war bis vor einigen Jahren sehr holprig, und fast eine On-Off-Beziehung mit Gott. Aber inzwischen weiß ich eines: für mich gibt es keine Alternative zum Leben mit Gott. Ich hoffe, für Dich eines Tages auch nicht mehr.

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