Autor: Christel

Einen Ausweg finden – aus der Alkoholsucht

Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich die Scherben meines früheren Lebens vor mir. Ein zerbrochenes Leben, das ich mit meiner schweren Alkoholsucht fast verloren hätte. Ich war nie eine „Pegeltrinkerin“ gewesen, ich tat einfach eines: ich soff wie ein Loch und wusste längst, dass ich abhängig war, als das vielen anderen noch gar nicht so ganz klar war. Einen Ausweg sah ich aber nicht, waren doch alle Versuche, mit dem Trinken aufzuhören, kläglich gescheitert – damals. Bis ein Tag kam, den ich niemals vergessen werde: ich war so am Ende, dass ich merkte, ich werde sterben, wenn ich jetzt nicht die Kurve kriege. Aber ich hatte keine Hoffnung mehr. Ich saß in meinem Zimmer in einer Obdachlosenunterkunft, hatte alles verloren, was mir wichtig gewesen war und stand dem Tod gegenüber. Dann fiel ich auf die Knie und schrie: Jesus, wenn es Dich wirklich gibt, dann lass mich am Leben und hilf mir…

Weiterlesen

Das Ende der Zeit wird kommen

Vielleicht kommt jetzt wieder einer mit dem Ding: ach immer diese Endzeitpropheten, die haben doch alle einen Schuss. Ja, oftmals ist dies auch so. Aber je mehr Tatsachen über die Überwachung unserer Emails, unserer Telefonate und und und bekannt werden, desto eiskalter läuft es mir über den Rücken und ich spüre den kalten Hauch der Endzeit über unser Leben kommen. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Predigt über die Endzeit hörte und das Malzeichen (Bibelstelle siehe unten), dachte ich, ach ja, wie soll das alles gehen. Seitdem hat sich viel verändert in unserer Welt, und der Weg geht immer mehr in die Richtung, dass wir zum bargeldlosen Zahlen „animiert“ werden sollen. Siehe die aktuellen Bestrebungen der EU-Kommission hinsichtlich der Kreditkartengebühren und siehe die nahezu-Abschaffung des Bargelds in Schweden.

Weiterlesen

Zugunglück in Spanien 2013 Warum lässt Gott solches Leid zu?

An manchen Tagen bin ich einfach nur fassungslos. Wie heute, wo ich morgens die Zeitung lese und von weit mehr als 70 Toten die Rede ist. Ein Zugunglück in Spanien, in 2013 werden damit auch die Erinnerungen wach an das schreckliche Unglück in Eschede im Jahr 1998. Und jedes Mal stehen wir fassungslos da, suchen nach Worten, suchen nach Antworten, ringen nach dem Warum und finden keines.

Weiterlesen

Das Wohlfühlchristentum und der vergessene Auftrag

Ich habe mich eine ganze Weile vor diesem Thema gedrückt, gebe ich zu, aber es brennt dem Heiligen Geist so sehr auf den Nägeln, dass nun doch was dazu kommt. Kein einfaches Thema, will man, oder ich, nicht unbedingt jemandem unangenehm auf die Füße treten. Sind wir doch alle schließlich nur einem zur Rechenschaft verpflichtet: Gott im Himmel. Doch wenn ich mir die Gegenwart so betrachte, erschrecke ich immer wieder. Was ist aus dem Christentum geworden? Mitunter ein Haufen, der sich in den vier Wänden seiner Gemeinde wohlfühlt, auch mitunter gerne was „in die Mission“ gibt, aber selbst schon lange keinen Drang mehr danach verspürt, nach draußen zu gehen, zu den Menschen, den Ruf Gottes zu hören.

Weiterlesen

Keine Begegnung in unserem Leben ist ein Zufall

Wenn wir Menschen begegnen, sei es für einen Moment, eine kurze Zeit, viele Monate oder Jahre, oder gar ein ganzes Leben, sehen wir diese Begegnungen oft als ein Geschenk oder aber als eine Last an – und mitunter hadern wir sehr mit dem Schicksal, das es mitunter so gar nicht gut mit uns zu meinen scheint. Andere Menschen glauben, die Begegnungen, die wir haben, sind kein Schicksal, sondern die Menschen, die uns begegnen, begegnen uns aus zufällig, aus Zufall und kein Sinn würde dahinter stecken.

Weiterlesen

Der ganz und gar nicht perfekte Christ

Eines gleich vornweg: Christen müssen nicht perfekt sein. Und brauchen es auch nicht. Irgendwie muss sich irgendwann in der Geschichte der Christenheit eingeschlichen haben, dass man einen Christen daran erkennt, dass er perfekt ist. Und nie auch nur einen Fehler macht. Und sich zudem alles von jeder und jedem gefallen lässt. An genau diesen Punkten sind viele Menschen zerbrochen, an diesen überzogenen Ansprüchen, die auch von den Gemeinden oder Gemeindemitgliedern gestellt wurden (und werden), haben Gott dann aus ihrem Leben verloren oder den Faden zu ihrem Glauben. Doch wir müssen nicht perfekt sein.

Weiterlesen

Gottes Wegen seine Zeit lassen

Manchmal hat es das Leben mit Gott an sich, dass die Dinge, die wir erleben, uns fast erschlagen, weil sie so groß sind. Dann wünschen wir uns meist, dass es ganz schnell gehen soll mit dem, was dann geschieht – und plötzlich legt Gott eine Pause ein und es passiert eine Zeitlang: Nichts. Genau, nichts.

Weiterlesen

Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht

Ich kann mich noch nur zu gut an die Zeiten in meinem Leben erinnern, an denen kaum ein Tag verging, an dem ich nicht an Selbstmord dachte. Warum ich es letztlich nicht tat, kann ich nur erahnen, aber eines weiß ich bis heute: manchmal hat mich nur ein kleiner Schritt vom Tod getrennt. Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht und man sich innerlich wie zerfressen fühlt, ich habe dies immer als Säurefraß in meinem Herzen bezeichnet, scheint der Weg in den Tod manchmal der einzige Ausweg für die schwer beladene und schwer belastete Seele zu sein. Doch ist der Tod wirklich die letzte Lösung – oder kann er vielleicht überhaupt eine Lösung für irgendein Problem auf dieser Welt sein?

Weiterlesen

Gott ist auch da, wenn einem die Scheiße so richtig um die Ohren fliegt

Ich bin zurzeit im Stress. Nicht, dass ich das nicht oft wäre, meine Arbeit ist sehr kraft- und zeitintensiv und ich gehe manchmal ganz schön auf dem Schlauch. Aber ich liebe meine Arbeit auch und ich kann mir kein Leben mehr vorstellen, ohne zu Schreiben – und ich bin froh, dass Gott das auch so sieht. Im Moment aber ist es richtig schlimm, mir fliegt die Scheiße derzeit so richtig um die Ohren und ich leide momentan so sehr unter Stress, dass ich seit Tagen nur noch schlecht schlafe. Das ist das Leben, sagen jetzt vielleicht die einen, die anderen werden Mitleid haben, weil sie das nur zu gut kennen. Mir hat das heute so gereicht, dass ich erst zu Gott geschrien, dann geheult habe und mir dann gesagt habe: so, jetzt gehe ich erst mal an die Luft und lass mir das Hirn durchpusten, bevor ich noch völlig am Rad drehe.

Weiterlesen