Autor: Christel

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal…

Vermutlich ist dieser Vers einer der bekanntesten Verse überhaupt in der Bibel. „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal“, das hört sich nach Dunkelheit an, nach Nebel ohne Sicht, nach einem Leben vielleicht ganz ohne Hoffnung. Ich denke, diese Zeit hat uns alle auf irgendeine Art und Weise in ein solch finsteres Tal gezogen. Ob wir es wollen, oder nicht, die fast zwei Jahre Pandemie haben ihre Spuren hinterlassen in unseren Leben, in unseren Herzen.

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Gedanken zur Jahreslosung 2022: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen

Es sind klare Worte, die Jesus da im Johannes-Evangelium sagt. Und wer kennt es nicht, dieses Abgewiesen werden. Abgewiesen von Menschen, denen du vertraut hast, von denen du dachtest, sie würden dich lieben, oder zumindest sehr mögen. Abwiesen bei einer Bewerbung, auf die du so viel Hoffnung gelegt hattest. Und dann bekommt jemand Anderes den Arbeitsplatz oder den Ausbildungsplatz, von dem du geträumt hattest. Abweisung ist schmerzhaft. Es kann, im schlimmsten Fall, zu einem Trauma führen, das dich ein Leben lang begleitet. Menschen weisen andere Menschen ab, aus unterschiedlichen Beweggründen, in vielen Situationen des Lebens.

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Du bist in meinen Gedanken, Herr

Du bist in meinen Gedanken am Morgen, Herr.
Nicht immer der erste. Manchmal nur der zweite. Doch spätestens der dritte.
Du bist in meinen Gedanken am Abend, Herr.
Nicht immer der letzte. Manchmal nur der vorletzte oder vorvorletzte, doch ich denke an Dich vor dem Schlafen.

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In eigener Sache: Worte-haben.de pausiert auf unbestimmte Zeit

Diese Zeit verändert so Vieles. Die Covid-19 Pandemie hat die meisten von uns überrollt. Für mich bedeutet diese Zeit neben einer (Sinn-)Krise auch ein Finden, Wiederfinden, Entdecken und neu Entdecken. Damit ich für die Dinge in meinem Leben, die jetzt und in einigen Monaten anstehen, Energie und einen möglichst freien Kopf habe, wird Worte-haben.de auf unbestimmte Zeit pausieren.

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Manchmal tritt Gott auf die Bremse Deines Lebens

Jeder von uns kennt das: Wir machen Pläne, und dann macht Gott einen ganz dicken Strich durch unsere Pläne. Heute Abend sollte ich Dienst schieben bei einem Charity-Konzert. Ich hatte mich schon seit Wochen auf diesen Dienst gefreut. Gott dienen, und das auch noch für einen guten Zweck. Klare Sache, da bin ich dabei! Und dann kommt es wieder mal ganz anders als das, wie ich mir den Abend in meinem Plänen ausgemalt hatte.

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Am Ende der Liebe steht Gesetzlichkeit

Gesetzlichkeit ist unter Christen nach wie vor ein schwieriges Thema. Schließlich sagen viele von sich selbst, sie seien nicht gesetzlich. Und dann riecht das eigene Leben doch so richtig nach Gesetzlichkeit. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, weil ich selbst Phasen in meinem Leben hatte, in denen ich superfromm war, und dann vor lauter Gesetzlichkeit immer mehr den Faden zu Gott verlor. Dieser Blog-Eintrag heißt nicht ohne Grund Am Ende der Liebe steht Gesetzlichkeit. Doch vielleicht ist es auch anders herum nicht weniger richtig: Da wo die Liebe aufhört, fängt die Gesetzlichkeit an.

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