Derzeit mache ich eine Phase in meinem Leben durch, wo es mir mehr denn je schwerfällt, auf Gott zu vertrauen. Ins Detail will ich dabei nicht gehen, aber eines wurde mir heute deutlich: verlass dich auf Gott, egal wie wenig du den Sinn der Dinge verstehst, die sich gerade in deinem Leben abspielen. Und verlass dich eben nicht auf Menschen, anstatt auf Gott und dass Er schon wissen wird, welchen Sinn das Unverständliche alles macht.
„5 So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom HERRN weicht!
6 Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Steppe und nicht sehen, dass Gutes kommt4. Und an dürren Stätten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen Land, wo sonst niemand wohnt.
7 Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist!
8 Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen.“ heißt es im Buch Jeremia, im 17. Kapital, in den Versen 5 bis 8. (Elberfelder Bibel)
Und irgendwie ist das genau das Wort, das mitten hineinspricht in meine Lage. Ich weiß nicht, was werden wird, ich habe Angst, wie selten zuvor in meinem Leben. Vieles läuft aus dem Ruder, ich kann nicht viel tun und dann steht auch noch ein wichtiger Arztbesuch an, der mein ganzes Leben verändern könnte, je nachdem, wie die Diagnose ausfällt. Und mit all dem fühle ich mich einfach nur noch allein, Scheiße allein, um es in den passenden Worten zu sagen. Mir dreht sich der Kopf und ich sehe nur die Dunkelheit der Einsamkeit, anstatt zu sehen, dass Gott da ist – aber mir das Warten darauf, dass ein Mensch zu mir steht, den Blick total vernebelt.
Herr, auch wenn ich nichts mehr blicke, so will ich doch glauben, dass Du da bist, jetzt, hier, in diesem Moment, bei meinem Arztbesuch, in allen Situationen, die mich belasten. Ich glaube daran, auch wenn alle mich alleine lassen, weil ich durch eine Krankheit zur Last werde, anstatt zur Freude. Du bist bei mir, oh Herr, verlass Du mich nicht. Denn wen brauche ich mehr als nur Dich allein in meinem Leben.
10. September 2013 um 14:13 Uhr
God is in control!