Um es gleich vorweg zu sagen: ich habe keine guten Vorsätze für das kommende Jahr. Die alte Leier, ich höre mit dem Rauchen auf, ist längst Vergangenheit, das habe ich bereits vor Jahren getan. Deshalb bin ich in das Jahr 2013 nur mit einem wichtigen Punkt und Gedanken gegangen: ich will Gott erleben. Und das habe ich, oft auf andere Weise, als ich gedacht habe, und dieses Jahr war mitunter ein sehr schwieriges Jahr – aber es war mein persönliches Jahr des Umbruchs und des Loslassens und ich habe Gott erlebt wie wohl niemals zuvor in meinem Leben. Nun kommt 2014 auf mich zu, das Jahr 1 nach dem ultimativen Umbruchsjahr in meinem Leben (und ich hatte schon viele Umbrüche zuvor in meinem Leben erlebt…) und ich bin gespannt darauf, wie ich Gott im kommenden Jahr erleben kann, erleben darf.
Monat: Dezember 2013
Jesus nachzufolgen hat einen Preis
Ja, es gibt es, das Friede-Freude-Eierkuchen-Christentum, nach dem alles gut wird und alles schön und super ist, sobald man sein Leben Jesus übergeben hat. Das wird dann gerne unter den verschiedensten „Stichwörtern“ verkauft – und wem es dann nicht gutgeht in seinem Christenleben, bei dem stimmt dann etwas nicht, nach Ansicht dieser seltsamen Glaubensansichten. Aber Jesus nachzufolgen hat einen Preis, und diesen Preis muss jeder bezahlen, der sein Leben ernsthaft Jesus übergibt, egal wie schön man daherreden mag, dass dann alles gut und super ist.
Und was wird Deine Geschichte sein?
Die Geschichte unseres Lebens, wie wird sie aussehen? Was wird Deine Geschichte sein? Die Geschichte, die Du mit Deinem Leben erzählen willst?
Wenn wir Gott unsere Träume geben…
Heute habe ich an eine Zeit vor vielen Jahren gedacht, als der Weg zum Jetzt noch fern war und die Zukunft recht trostlos aussah für mich. Ich war arbeitslos, gesundheitlich nicht wirklich auf der Höhe und irgendwie schien es für mich in dieser Welt keinen Weg zu geben. Eines Tages stand ich dann bei der Lobpreiszeit meiner Gemeinde hinten im Gottesdienstraum und plötzlich konnte ich nicht mehr weitersingen. Ich wurde still – und dann fing ich an zu beten. Ich legte Gott meine Träume hin, meinen Lebenstraum, den ich hatte, seit ich 12 Jahre alt geworden war. Ich sagte zu Gott: ich lege Dir mein Leben hin, und egal was ich tun soll, ich werde es tun, und egal, wohin ich gehen soll, ich werde dahin gehen. Ich lege Dir mein Talent hin, und wenn ich nicht Schreiben soll, dann werde ich nicht mehr Schreiben, denn wenn Du es nicht willst, dann ist es nicht mein Weg.
Was hat Weihnachten eigentlich mit mir zu tun?
Ich gestehe: ich bin der totale Weihnachtsmuffel. Dies hat mit meiner Kindheit zu tun, in der ein Weihnachtsfest im Kreise meiner Familie schlimmer war als das andere und ich bei aller Vorfreude an diesem Weihnachtsabend am Ende traurig, verstört und bitter enttäuscht war. Seitdem mag ich Weihnachten nicht mehr und habe, in all den Jahrzehnten, in denen ich nun schon lebe, tatsächlich auch nur zwei schöne Weihnachtsfeste erleben dürfen. Dies hat mich zu einem Menschen werden lassen, der einfach keine Lust auf Weihnachten hat und dem es Jahr für Jahr aufs Neue vor diesen Festtagen graut. Doch in diesem Jahr habe ich mir die Frage gestellt, was Weihnachten eigentlich mit mir zu tun hat, als gläubiger Mensch und wie ich vielleicht inmitten dieses ganzen Konsumterrors um mich herum meinen persönlichen Frieden mit diesem Fest finden kann.
Kann man lieben lernen?
Lieben lernen, kann man das wirklich? Wie sieht es aus, wenn man in einer lieblosen, liebesfremden Umgebung aufgewachsen ist und nur Hass und Gewalt um sich herum erlebt hat, aber niemals das Gefühl hatte, geliebt zu werden? Kann man lieben lernen?, dies ist eine der Fragen, die ich mir in diesem Jahr gestellt habe, und inzwischen habe ich zumindest meine persönliche Antwort darauf gefunden.
Stillstehen inmitten des Sturms
Auf Deutschland bewegt sich ein Orkan zu, und mit ihm kommt der erste Schnee. Dies ist es, was die Medien derzeit berichten, und zugleich warnen sie vor den Gefahren eines solch schweren Sturms. Doch nicht nur das Wetter kennt solche Orkane, auch im Leben stehen wir immer wieder mitten in solchen Stürmen, und das Stillstehen – und das Festhalten an Gott – fällt uns dann deutlich schwerer als in besseren Zeiten.
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