Über das Thema Gemeinde und Gemeindesuche habe ich hier auf Worte-haben.de ja schon mehrmals geschrieben. Eine Gemeinde zu finden, war auch mein Herzenwunsch für 2018. Die Frage seit Jahren war: soll ich selbst auf Gemeindesuche gehen oder Gott eine Gemeinde für mich finden lassen?
Ich hatte mich schnell dagegen entschieden, jetzt von einer Gemeinde zur anderen zu Wandern, bis ich die passende gefunden hatte. Gemeinde-Hopping ist einfach nicht mein Ding. Einige Gemeinden kannte ich schon von einer Allianz-Gebetswoche von vor einigen Jahren. Eine andere kannte ich durch Besuche mit einer früheren Freundin, die dort Mitglied war, bevor sie wegzog. Aber alle diese Gemeinden sagten mir selbst nichts.
Und doch hatte ich den Herzenswunsch, endlich MEIN Zuhause zu finden, meine Church, in der ich sein kann, wie ich bin, in der ich mich fallen lassen kann, mit allem was ich bin. Mit all meinen Fehlern und Schwächen, aber auch mit den Stärken und Begabungen, die ich mitbringe.
Die Jahre gingen ins Land, und irgendwie zeigte Gott immer wieder in eine bestimmte Richtung. Immer, wenn ich den Mut finden wollte, da hinzugehen, verließ er mich wieder, oder ich hatte wieder so starke Schmerzen, dass es nicht ging. Doch Gott hat die Tür, die Er längst für mich geöffnet hatte, noch eine Weile zugehalten. Weil ich noch ein paar Dinge lernen musste, und ich noch nicht bereit war.
Doch wenn der Tag bereitet ist, und das Timing Gottes gekommen ist, kann es dann ganz schnell gehen. Mein größter Herzenswunsch ist erfüllt: ich habe eine Gemeinde gefunden. Auch wenn ich mich erst einfinden muss. Es ist, als wäre ich viele Jahre weggewesen von Zuhause, und meine Eltern hätten noch ein paar Kinder bekommen. Alles meine Geschwister, aber noch auch Fremde für mich.
Wer auch immer da draußen auf die Idee gekommen ist, für mich und meinen Herzenswunsch zu beten: Gott wird Dich dafür segnen. Jetzt kann ich die nächsten Schritte in meinem Leben und meiner Berufung gehen. Weil: ohne Gemeinde ist es doof und man fühlt sich alleine. Aber mit der falschen Gemeinde fühlt es sich auch nicht richtig an.
Ich bin angekommen. Und Gott ist am Ruder. Das Abenteuer kann weitergehen, und ich bin gespannt, was die nächsten Jahre alles kommen und beginnen und sich verändern wird!
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