Noch ist die Trauer ein schmerzender Schmuck
den ich je nach Tag und Form
mal um den Hals
mal um die Lenden
mal um die Hand trage
Manchmal
ja manchmal
da kann ich das Halsband
das mir den Atem zuschnürt
das Band um die Lenden
das jeden Schritt schmerzen lässt
das Armband
das mich hindert
freie Hände zu haben für Gutes das kommt
ablegen
für einen Moment
eine Stunde
oder zwei
bis ein Geruch
ein Wort
eine Stimme
oder ein Lied
eine Straße
oder ein Haus
mich wieder daran erinnert
dass ich diesen Schmuck der Trauer
um mein Herz trage
dann tut es wieder weh
und das Atmen
fällt schwer
das Gehen
fühlt sich an wie Laufen mit Betonklötzen an den Beinen
und die Hände
sinken kraftlos nach unten
anstatt sich füllen zu lassen
Autor: Christel
Die Worte haben in eigener Sache
Da ich mich in den nächsten 18 Monaten auf zwei Buchprojekte konzentrieren möchte, wird dieses Herzensprojekt für längere Zeit in den „Winterschlaf“ gehen. Seid gespannt, eines davon wird ein christliches Buch mit einer sehr wichtigen Thematik werden.
WeiterlesenVon der Notwendigkeit, sich zu Gott zu bekehren
Die Sehnsucht nach Spiritualität ist groß in diesen Zeiten. In vielen Herzen ist der Wunsch, endlich Frieden zu finden. Einen Frieden, den diese Welt nicht geben kann. Nicht mit ihrer Schnelligkeit, die viele Menschen müde macht. Nicht mit ihrer Überforderung, wann der Krieg auch bei uns sein wird. Nicht mit dem Geld rechnen müssen, weil es vorne und hinten nicht mehr reicht, weil das Leben so teuer geworden ist. Doch kann diese Sehnsucht wirklich gestillt werden? Kann die Müdigkeit weichen und einer neuen inneren Stärke Platz machen? Gibt es etwas, das größer ist als die Überforderung in uns, das stärker ist als alle unsere Ängste, das Hoffnung geben kann in dunklen Zeiten?
Weiterlesen
In Zeiten der Unsicherheit im Glauben verwurzelt sein
Wir stehen am Beginn einer neuen Weltordnung. Unsere Gesellschaft wird erschüttert von Gedankengut, das unser Land spalten will. Mächtige Nationen machen sich auf, Deutschland ihr Siegel aufzudrücken. Und wir wissen nicht, wie lange es noch dauern wird, bis der Krieg auch uns erreicht.
WeiterlesenDer Song meines Lebens
Musik hat schon immer eine sehr große Rolle in meinem Leben gespielt. Musik, das war für mich der Ausdruck meiner Gefühle. Musik, das war für mich Heilung. Und Musik hat auch einen wichtigen Anteil an meinem Glauben an Gott. Nur Eines habe ich nie geschafft: den Song meines Lebens zu schreiben.
WeiterlesenMenschliche Ver(w)irrung und Gottes langer Atem
Mich beschäftigt schon seit einer ganzen Weile eine Situation. Und je klarer ich versuche zu sehen, umso verwirrender wird das Ganze. Ich bete um Klärung, aber es wird immer unklarer. Ich bete um Weisheit, und weiß doch irgendwie gar nichts mehr.
WeiterlesenGottes Liebe ist wie ein warmer Sommerregen
Ein heißer Tag. Irgendwann trat die stechende Sonne hinter den Wolken hervor. Und dann begann ein Regenguss, Kopf und Haut Abkühlung zu bringen. Ich dachte auf meinem Weg, das ist wie Gottes Liebe. In der Hitze unseres Lebens, in der wir oft überfordert sind, kommt seine Liebe daher wie ein warmer Sommerregen. Ein Regen, der uns abkühlt. Liebe wie ein warmer Sommerregen, der sich auf unsere Haut legt und in wenigen Momenten alles wieder gut macht.
WeiterlesenDeine Liebe
Deine App sendet Liebe
Tag für Tag
stürmt sie die Giebel
meiner mauerhohen Festungen und macht sie platt
Hast die Scherben aus meinem Herzen gekehrt
und Wärme mitten in den alten Schmerz gelegt
Hätte nicht gedacht dass das jemand kann
doch Du bist der Kann-Mann, der Gott, Retter, allmächtig bist Du Mann
Vor unserem Isaak kommt erst ein Ismael
Ich habe in den letzten Tagen viel nachgedacht über eine Predigt, die ich vor Kurzem über „Wartezeiten“ gehört habe. Einer der Punkte der Predigt war, dass wir uns in der Zeit des Wartens keinen Ismael machen soll.
WeiterlesenHass oder Liebe
Mit Hass, da kenne ich mich aus. Aufgewachsen in ganz schlimmen Verhältnissen, die so Hasserfüllt waren, dass für Liebe kein Raum war. Hass, das war das Ding, was jeden Tag da war. Das, woran ich gewöhnt war, und was sich immer tiefer in mein Herz eingrub. Liebe, das war nichts für mich. Das verstand ich nicht, hatte ich doch nie Liebe kennengelernt. Aber mit Hass, da wusste ich, wie sich das anfühlt. Und er brannte sich in mein Herz, so lange, bis daraus ein Stein geworden war.
Weiterlesen
Neueste Kommentare