Wenn Du am Boden liegst

und dir die Scheiße so richtig ins Gesicht regnet, hast du die Wahl. Du steckt den Kopf in den Sand, oder gehst weiter, auch wenn jeder Schritt weh zu tun scheint. Diese Woche war von Anfang bis Ende ein einziges schmerzhaftes Durcheinander. Ich wusste zum Teil nicht mehr, wo ich stehe, ob ich Gott in den letzten Wochen und sogar Jahren falsch verstanden hatte, und was das alles soll. Menschen, die sich aufmachen, dein Leben in kleine Stücke zu zerhacken. Die sich einmischen in Dinge, die sie schon lange nichts mehr angehen, mit dem einzigen Wunsch, immer wieder Gift in das Leben einzuspritzen, dass du dir am Aufbauen bist. Ein berufliches Durcheinander, für das es nach wie vor keine Klärung gibt. Dazu ging es mir gesundheitlich so richtig beschissen. Eine Woche zum Wegwerfen. Eine Woche, um den Glauben zu verlieren. Eine Woche, um sich verdammt einsam zu fühlen. Oder um zu kapitulieren, und zu sagen: Hey Leute, ich schaffe das alleine nicht mehr, ich brauch euer Gebet. Und dann habe ich mein Herz ausgeschüttet mit dem Ballast, der mir den Atem rauben wollte. Weiterlesen

Gottes Tür ist für jeden geöffnet!

Wir Menschen sind mitunter schon ein sehr seltsames Volk. Das gilt auch für uns Christen. Der eine schließt diese aus von der Erlösung, der andere stellt sich jenen in den Weg. Manche von uns denken, sie seien etwas Besseres. Andere wissen es einfach nicht besser. Ich bin froh, dass Gott nicht ist wie wir Menschen, sondern das Gottes Tür für jeden geöffnet ist. Weiterlesen

Was ist ein Leben ohne Gott?

Irgendwann vor ein paar Monaten habe ich mich gefragt, ob ich das noch mal könnte, ohne Gott leben. Nachdem sich meine Gemeinde vor vielen Jahren gespalten hatte, war ich ins Bodenlose gefallen. Ich hatte nicht nur meine Freunde verloren. Auch meine Berufung hatte sich innerhalb kurzer Zeit in Staub aufgelöst. Ich fiel zerbrochen in einen Abgrund. Ich verfluchte Gott für das, was passiert ist. Für das, was ich verloren hatte. Für den Weg, den ich damals nicht mehr gehen konnte. Es war vorbei. Gott war für mich Geschichte.

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Wenn Gott unsere Fragen beantwortet, verändert sich unser Leben

Es ist ein seltsamer Tag. Ein Tag, an dem Gott mich sehr berührt hat im Gottesdienst. Aber auch ein Tag, an dem er einen Abschied eingeläutet hat. Ich bin hin und her gerissen. Ich bin glücklich, weil Gott mir im Gottesdienst, und auch drum herum, irgendwie alle Fragen beantwortet hat, die mir auf dem Herz lagen. Ich bin traurig, weil ich etwas loslassen muss, was ich glaubte, gefunden zu haben.

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Manchmal muss ein Baum gefällt werden

Stürme bringen es mit sich, dass Bäume fallen. In den letzten Jahren sind bei mir in der Ecke einige Bäume Opfer eines Sturm geworden. Manche sind komplett aus der Erde gekippt, weil die Erde zu weich und zu nass war, und die Wurzeln nicht mehr halten konnte. Andere mussten gefällt werden, weil sie schon auf ein Haus gefallen waren, aber zu einem Teil immer noch an den Wurzeln hingen, oder drohten, umzufallen. Auch im Glaubensleben ist es so. Es kommen Stürme, Zeiten, in denen sich wichtige Dinge ändern, in denen Gott will, dass wir uns ändern. Manchmal muss dann ein Baum gefällt werden, weil er nicht mehr standfest ist,, oder weil er dem Sturm nicht mehr ganz standhalten konnte.

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Hoffnungslos gefunden von Gott

Was viele Menschen in schweren Zeiten am Leben hält, ist der eine Funke Hoffnung. Oft ist der nur noch ganz klein, aber er ist da. Doch was ist, wenn jemand auch diesen letzten Funken Hoffnung verliert? Wenn alles verloren geht, und nichts mehr da ist, auf was jemand noch hoffen könnte? Hoffnungslosigkeit ist unerträglich, und wenn ich das schreibe, weiß ich zugleich, von was ich rede. Doch inmitten dieser Hoffnungslosigkeit, dass noch irgendetwas Sinn macht in meinem Leben, hat mich Gott gefunden.

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Welchen Weg soll ich gehen?

Als ich im Sommer 2012 mit diesem Blog angefangen habe. Wusste ich nicht, in welche Richtung er gehen würde. Ich wusste nicht, was Gott damit vorhatte. Nicht selten habe ich mich gefragt, ob ich die richtigen Worte finde. Ob das, was ich schreibe, überhaupt für irgendjemanden einen Sinn ergibt. Jahre später darf ich darüber staunen, wie viele Menschen dieser kleine Blog für Gott erreicht hat. Ich darf darüber staunen, wie meine Worte Menschen berührt haben.

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Kann ich Gott bedingungslos vertrauen?

Bedingungslos ist eines jener Wörter, die so viel Inhalt und Gehalt haben, dass ich nicht oft wage, sie aufsprechen. Bedingungslos. Niemals. Für immer. Kann ich Gott bedingungslos vertrauen? Ist deshalb eine jener Fragen, die mich schon seit Jahren beschäftigen. Bedingungslos, das bedeutet völlig, ganz, ohne einen einzigen Funken Bedenken, ohne jeden Widerspruch. Bedingungslos vertrauen, das bedeutet vertrauen, egal was passiert, egal, wie mir das Leben gerade um die Ohren fliegt.

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Leben mit Gott: Ein bißchen Nachfolge gibt es nicht

Ein bißchen schwanger gibt es nicht. Genauso wenig gibt es ein bißchen Nachfolge. Gott nachzufolgen, bedeutet immer den ganzen Einsatz zu bringen. Ein Leben mit Gott ist nicht nur ein bißchen möglich. Ab und zu mal beten, wenn man was braucht, oder es einem schlecht geht. Sonntags in die Kirche oder Gemeinde gehen. Und den Rest der Woche Gott außen vor lassen. Wer mit Gott leben möchte, der geht den Weg ganz. Oder wird immer wieder merken, dass die Sache mit dem Glauben so nicht klappen kann.

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Echte Nachfolge erfordert Mut!

Trauen wir uns, Jesus ganz nachzufolgen? Oder wollen wir ein wenig auf dem einen und ein wenig auf dem anderen Weg unterwegs sein? Wie mutig sind wir, wenn es um die Nachfolge geht? Sind wir dazu bereit, Dinge und Menschen loszulassen? Sind wir bereit, uns selbst loszulassen, und die Wünsche und Träume, die wir haben? Echte Nachfolge erfordet Mut! Sie erfordert den Mut, Gott ans Ruder zu lassen. Und das nicht nur ein bißchen, sondern zu 100 %. Nachfolge erfordert den Mut, nicht mit der Masse mitzugehen, und zu allem Ja und Amen zu sagen, was auf uns hereinbricht. Weiterlesen