Manchmal tritt Gott auf die Bremse Deines Lebens

Jeder von uns kennt das: Wir machen Pläne, und dann macht Gott einen ganz dicken Strich durch unsere Pläne. Heute Abend sollte ich Dienst schieben bei einem Charity-Konzert. Ich hatte mich schon seit Wochen auf diesen Dienst gefreut. Gott dienen, und das auch noch für einen guten Zweck. Klare Sache, da bin ich dabei! Und dann kommt es wieder mal ganz anders als das, wie ich mir den Abend in meinem Plänen ausgemalt hatte.

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Am Ende der Liebe steht Gesetzlichkeit

Gesetzlichkeit ist unter Christen nach wie vor ein schwieriges Thema. Schließlich sagen viele von sich selbst, sie seien nicht gesetzlich. Und dann riecht das eigene Leben doch so richtig nach Gesetzlichkeit. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, weil ich selbst Phasen in meinem Leben hatte, in denen ich superfromm war, und dann vor lauter Gesetzlichkeit immer mehr den Faden zu Gott verlor. Dieser Blog-Eintrag heißt nicht ohne Grund Am Ende der Liebe steht Gesetzlichkeit. Doch vielleicht ist es auch anders herum nicht weniger richtig: Da wo die Liebe aufhört, fängt die Gesetzlichkeit an.

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Ich habe einen Traum! – Von der Erweckung träumen

Als mir mit 18 Jahren klar wurde, wie viel Gewicht hinter dem Missionsbefehl steckt, den Jesus uns gegeben hat, hat das mein Leben verändert. Machet zu Jünger. Tauft sie. Lehret sie zu halten. Damals ging ich mit meiner ersten Gemeinde Samstags oft auf die Straße. Damals wurde mein Traum geboren, eines Tages die Erweckung zu erleben.

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Wenn Du am Boden liegst

und dir die Scheiße so richtig ins Gesicht regnet, hast du die Wahl. Du steckt den Kopf in den Sand, oder gehst weiter, auch wenn jeder Schritt weh zu tun scheint. Diese Woche war von Anfang bis Ende ein einziges schmerzhaftes Durcheinander. Ich wusste zum Teil nicht mehr, wo ich stehe, ob ich Gott in den letzten Wochen und sogar Jahren falsch verstanden hatte, und was das alles soll. Menschen, die sich aufmachen, dein Leben in kleine Stücke zu zerhacken. Die sich einmischen in Dinge, die sie schon lange nichts mehr angehen, mit dem einzigen Wunsch, immer wieder Gift in das Leben einzuspritzen, dass du dir am Aufbauen bist. Ein berufliches Durcheinander, für das es nach wie vor keine Klärung gibt. Dazu ging es mir gesundheitlich so richtig beschissen. Eine Woche zum Wegwerfen. Eine Woche, um den Glauben zu verlieren. Eine Woche, um sich verdammt einsam zu fühlen. Oder um zu kapitulieren, und zu sagen: Hey Leute, ich schaffe das alleine nicht mehr, ich brauch euer Gebet. Und dann habe ich mein Herz ausgeschüttet mit dem Ballast, der mir den Atem rauben wollte. Weiterlesen

Gottes Tür ist für jeden geöffnet!

Wir Menschen sind mitunter schon ein sehr seltsames Volk. Das gilt auch für uns Christen. Der eine schließt diese aus von der Erlösung, der andere stellt sich jenen in den Weg. Manche von uns denken, sie seien etwas Besseres. Andere wissen es einfach nicht besser. Ich bin froh, dass Gott nicht ist wie wir Menschen, sondern das Gottes Tür für jeden geöffnet ist. Weiterlesen

Was ist ein Leben ohne Gott?

Irgendwann vor ein paar Monaten habe ich mich gefragt, ob ich das noch mal könnte, ohne Gott leben. Nachdem sich meine Gemeinde vor vielen Jahren gespalten hatte, war ich ins Bodenlose gefallen. Ich hatte nicht nur meine Freunde verloren. Auch meine Berufung hatte sich innerhalb kurzer Zeit in Staub aufgelöst. Ich fiel zerbrochen in einen Abgrund. Ich verfluchte Gott für das, was passiert ist. Für das, was ich verloren hatte. Für den Weg, den ich damals nicht mehr gehen konnte. Es war vorbei. Gott war für mich Geschichte.

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Wenn Gott unsere Fragen beantwortet, verändert sich unser Leben

Es ist ein seltsamer Tag. Ein Tag, an dem Gott mich sehr berührt hat im Gottesdienst. Aber auch ein Tag, an dem er einen Abschied eingeläutet hat. Ich bin hin und her gerissen. Ich bin glücklich, weil Gott mir im Gottesdienst, und auch drum herum, irgendwie alle Fragen beantwortet hat, die mir auf dem Herz lagen. Ich bin traurig, weil ich etwas loslassen muss, was ich glaubte, gefunden zu haben.

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Manchmal muss ein Baum gefällt werden

Stürme bringen es mit sich, dass Bäume fallen. In den letzten Jahren sind bei mir in der Ecke einige Bäume Opfer eines Sturm geworden. Manche sind komplett aus der Erde gekippt, weil die Erde zu weich und zu nass war, und die Wurzeln nicht mehr halten konnte. Andere mussten gefällt werden, weil sie schon auf ein Haus gefallen waren, aber zu einem Teil immer noch an den Wurzeln hingen, oder drohten, umzufallen. Auch im Glaubensleben ist es so. Es kommen Stürme, Zeiten, in denen sich wichtige Dinge ändern, in denen Gott will, dass wir uns ändern. Manchmal muss dann ein Baum gefällt werden, weil er nicht mehr standfest ist,, oder weil er dem Sturm nicht mehr ganz standhalten konnte.

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Hoffnungslos gefunden von Gott

Was viele Menschen in schweren Zeiten am Leben hält, ist der eine Funke Hoffnung. Oft ist der nur noch ganz klein, aber er ist da. Doch was ist, wenn jemand auch diesen letzten Funken Hoffnung verliert? Wenn alles verloren geht, und nichts mehr da ist, auf was jemand noch hoffen könnte? Hoffnungslosigkeit ist unerträglich, und wenn ich das schreibe, weiß ich zugleich, von was ich rede. Doch inmitten dieser Hoffnungslosigkeit, dass noch irgendetwas Sinn macht in meinem Leben, hat mich Gott gefunden.

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Welchen Weg soll ich gehen?

Als ich im Sommer 2012 mit diesem Blog angefangen habe. Wusste ich nicht, in welche Richtung er gehen würde. Ich wusste nicht, was Gott damit vorhatte. Nicht selten habe ich mich gefragt, ob ich die richtigen Worte finde. Ob das, was ich schreibe, überhaupt für irgendjemanden einen Sinn ergibt. Jahre später darf ich darüber staunen, wie viele Menschen dieser kleine Blog für Gott erreicht hat. Ich darf darüber staunen, wie meine Worte Menschen berührt haben.

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