Warum Vertrauen und Glauben für mich nicht das Gleiche sind

In den letzten Jahren haben mir immer wieder gesagt, dass sie mein Vertrauen in Gott bewundern. Mich berührt das sehr, gerade weil es für mich ein so langer Weg war, Gott so zu vertrauen. Im Vertrauen in Gott hapert es bei mir selten. Vieles betrachte ich eher vertrauensvoll mit Sicht auf einen mich bedingungslos liebenden Gott. Mitunter ist mein Vertrauen so kindlich, dass ich über mich selbst staune und weiß mich darin so sehr von Gott geliebt. Ja, mit dem Gottvertrauen, das fällt mir nur noch selten schwer. Vielleicht, weil ich über die Jahrzehnte in meinem eigenen Leben erlebt habe, dass Gott aus Scheiße Gold gemacht hat und mir irgendwann auch das Schlimmste hat zum Besten dienen lassen.

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Ich glaube; hilf meinem Unglauben!- Persönliches zur Jahreslosung 2020

Eigentlich wollte ich vor Tagen einen tollen, inspirierten, gut durchdachten Text zur Jahreslosung 2020 schreiben. Doch der Text wurde zu einem regelrechten Rohrkrepierer. Das war nicht ich, das waren nicht meine Worte, das war alles, nur kein guter Text. Ich habe es dann gelassen und plötzlich stürmte Anderes auf mich ein. Es wurde ein so heftiger Sturm in meinem Herzen, dass ich gestern Nachmittag verzweifelt in einer Kirche saß und betete. Mein Gebet endete mit den Worten aus der Jahreslosung: Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!

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Was christliche Influencer bewirken können

Ja, ich weiß. Das Wort Influencer hat mittlerweile einen sehr anrüchigen Duft. Da denken die meisten direkt an die mit Werbung zugetackerten Profile so genannter Influencer. Oder deren Fotos, die so unauthentisch sind, dass man als authentisch lebender Mensch am liebsten (ich sag lieber nicht, was möchte). Doch Influencer sein, das geht auch ganz anders. Was christliche Influencer bewirken können, habe ich in meinem eigenen Leben erfahren dürfen. Nicht nur als Bloggerin, die selbst andere Menschen berührt hat. Sondern auch durch ChristInnen, die digital unterwegs sind, tief berührt zu werden.

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Einen Menschen verlieren – Was kann die Leere in meinem Herzen füllen?

Einen Menschen zu verlieren, egal auf welche Weise, zerstört ein stückweit unser eigenes Leben. Ich habe schon früh in meinem Leben Menschen verloren. Der Tod kam auf die eine oder andere Weise und trat jedes Mal wie ein schlimmer Riss in mein Leben. Anfang Oktober jährt sich der Gedenktag für meinen besten Freund. Eine Zeit, in der ich mir immer ganz besonders alleine – und auch ganz besonders verletzlich fühle.

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Gott ist da – auch in unserem Schmerz

Es ist kein guter Tag heute. Meine Krankheit ist schlimmer geworden, an manchen Tagen sind die Schmerzen kaum mehr auszuhalten. Nun ist auch das Ergebnis des medizinischen Gutachtens da, auf das ich seit Monaten mit Bangen gewartet habe: Ich werde nie mehr voll arbeiten können. Da bricht dann das Leben mit geballter Macht über dich herein und du verlierst erstmal den Boden unter den Füßen. Was das bedeutet: Eine Besserung ist nicht in Sicht. Du kannst nur hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird und du irgendwann gar nicht mehr arbeiten kannst. Ein Tag voller Schmerzen, im Körper und im Herzen. Doch eines habe ich heute wieder verstehen und spüren dürfen: Gott ist da – auch in unserem Schmerz!

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Worte-haben.de – In eigener Sache

Ihr Lieben! Noch pausiert dieser Blog. Doch es gibt Neuigkeiten: Im Herbst 2019 geht es weiter mit Worte-haben.de! Ich bin sehr gespannt, wohin mich die weitere Reise mit diesem Blog hinführen wird.

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Irgendwann ist eine Geschichte zu Ende erzählt

Seit vielen vielen Jahren durfte ich Zeugnis geben über das, was Gott Großes in meinem Leben getan hat. Er hat mich aus meiner Sucht befreit, und Er hat mein Herz geheilt. Ich bin, dank der bedingungslosen Liebe Gottes, nicht mehr der Mensch, der ich einst war. Vor einiger Zeit hat Gott mir dann Sand ins Getriebe gestreut. Ich musste wegen einer Entzündung in der Schulter von heute auf morgen meine Arbeit niederlegen. Nach Tagen und Nächten voller Schmerzen fing ich an zu begreifen, dass Gott mich aus dem rausholen will, was ich mache. So sehr ich meine Arbeit liebe, so sehr hat sie mich in Besitz genommen. Gott wusste, dass Er mich nicht anders aus meinem selbst gezimmerten Hamsterrad rausholen kann. Als nur dadurch, dass Er mir Sand ins Getriebe schleudert.

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Wenn Gott die Segel unseres Lebens neu setzt

Es gibt Zeiten im Leben, da steht die eigene Welt Kopf. Situationen verändern sich von heute auf morgen. Vertraute Orte werden von einem Tag zum anderen zu fremden Platz. Als ich mich letztes Jahr aufmachte, nach Jahren der Wüste, irgendwo anzukommen. Da dachte ich, jetzt bist endlich am Ziel. Doch der Hafen erwies sich nicht als Hafen. Ich fühlte mich zuhause, kurze Zeit. Und war doch schon bald wieder eine Fremde.

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Veränderungen, die nur Gott schaffen kann

Vor ein paar Monaten meinte jemand zu mir: Seit ich Christ geworden bin, ist alles schlimmer geworden in meinem Leben. Ich würde lügen, würde ich solche Zeiten nicht selbst kennen. Manchmal toben die Stürme des Lebens dann noch heftiger. Dann passieren Dinge, die man sich selbst nicht erklären kann, und die an die Substanz gehen. Doch vielleicht wirkt all dies viel heftiger als vorher, weil man sich selbst glauben macht, dass nun alles anders sein muss.

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Bist Du wirklich dazu bereit den Preis zu bezahlen?

Jesus nachzufolgen, hat immer einen Preis. Das ist nicht nur heute, in einer Zeit, die von Egoismus, Rassismus und Machtgier geprägt ist, unmodern. Jesus nachzufolgen war zu schon zur Zeit der ersten Christen nicht zeitgemäß. Klar, es war nett, mit dem bekannten Rabbi gesehen zu werden. Aber wenn es ans Eingemachte ging, waren die vermeintlichen Jünger dann schnell weg. Wenn es darum geht, den Preis dafür zu bezahlen, den die Nachfolge Jesu für jeden von uns mit sich bringt, schrumpft die Zahl der Anhänger auf ein kleines Häuflein von Menschen. Die, die es ernst meinen mit der Nachfolge. Die, die sagen, koste es mich, was es wolle, ich bin bereit dafür, für Jesus alles zu geben. Auch das, was mir am liebsten, was mir am wertvollsten ist. Weiterlesen