Vergeben ist nicht gleich vergessen – Vergebung verändert auch Dich

Vergeben, aber nicht vergessen. Den Spruch kennt wahrscheinlich jeder von uns. Das hört sich immer an wie eine Drohung. Ich habe Dir zwar vergeben. Aber ich werde niemals vergessen, was Du mir angetan hast. Nun ist es so, dass vergeben etwas ist, was einem nicht gerade schnell von der Hand geht. Ich selbst weiß das nur zu gut. Die schlimmen Dinge, die ich erleben musste, sind nichts, was man so einfach von heute auf morgen vergeben kann. Doch eines weiß ich: nur im vergeben können, in der Vergebung für die Taten des anderen, liegt auch die Heilung. Dennoch kann man nicht vergessen, was einem passiert ist. Und das muss man auch gar nicht. Vergeben ist nicht gleich vergessen bedeutet für mich deshalb keine Drohung an die, die mir wehtaten. Sondern es ist ein Verstehen, dass ich vergeben kann, auch wenn ich niemals werde vergessen können, was mir angetan wurde. Weiterlesen

Gibt es bei Gott ein Punkte-System?

Ich muss eines zugeben. Als ich mit 18 gläubig wurde. Und dann in eine Gemeinde kam. Dachte ich: je mehr ich für Gott mache. Desto mehr liebt Er mich. Es war, als hätte ich damals die Idee von einer Art Punkte-Systems des Glaubens. Doch gibt es so etwas wirklich? Ein Punkte-System Gottes? Weiterlesen

Was macht eigentlich einen Christen aus?

Wenn ich in ein Gespräch einfließen lasse, dass ich Christin bin. Ernte ich manchmal ganz unterschiedliche Reaktionen. Am größten ist dann wahrscheinlich das Erstaunen. Du und gläubig? Vielleicht mag das dem einen oder anderen wirklich schwerfallen, diese Seite an mir zu sehen. Weil ich intelligent bin vielleicht (weit über Durchschnitt). Weil ich ein unabhängiger Mensch bin. Weil ich auf einen freien Willen poche. Weil ich bin, wie ich bin. Wenn dann aber diese andere Seite in mir zum Vorschein kommt. Der Mensch, der glaubt. Der Mensch, der sein Leben in Gottes Hand gelegt hat. Der Mensch, der in allem Schlechten auch das Gute finden kann. Dann kommt eine andere Art von Erstaunen. Eher ein nicht fassen können, dass ein freier Mensch wie ich sich so abhängig macht von Gott. Und auch von Gottes Willen. Was macht einen Christen eigentlich aus, frage ich mich dann ab und an. Was erwarten die Menschen, wie ein Christ zu sein hat, frage ich mich.

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Bedingungslose Liebe finden

Liebe, ein Thema, das jeden von uns beschäftigt. Liebe, die besungen wird in irgendwelchen Liedern. Liebe, die wir erfahren wollen. Liebe, die wir zum Leben brauchen. Liebe, die wir erhalten von Menschen. Aber die so oft an Bedingungen geknüpft ist. So sollen wir sein. Das sollen wir lassen. So sollen wir nicht reden. Dies und das passt dem anderen nicht. Ich liebe Dich, schnell dahingesagt. Ein Ich hab Dich lieb in die Welt geworfen. Doch wird es auch wirklich so gemeint? Nicht wenige Menschen haben aufgehört, aus diesen Gründen nicht mehr an die Liebe zu glauben. Weil Menschen, die ihnen sagten, dass sie sie lieben würden. Ihnen am Ende doch nur weh taten. Wir alle haben diese Erfahrungen gemacht. Wir alle haben dagegen angekämpft, daran nicht zu zerbrechen, und am Ende nur noch herzlose Maskenträger zu werden. Dabei wünschen wir alle uns nur eines: die bedingungslose Liebe zu finden. Die Liebe, die uns nicht an irgendetwas misst. Liebe, für die wir nicht irgendetwas tun müssen. Liebe, einfach um unserer Selbst willen. Weil wir sind. Weil wir wir sind. Weiterlesen

Cutback – One Life, One Decision Der Worte-haben.de DVD-Tipp

Wer jetzt denkt, ah, da kommt jetzt ein DVD-Tipp. Hat die Frau nicht an anderer Stelle ihrer Webseite was von 100 % werbefrei geschrieben. Ja, das habe ich. Und daran werde ich mich auch weiter halten. Ab und zu bleiben aber eine DVD oder ein Buch so richtig hängen. Und genau da finde ich es wichtig, darüber zu schreiben. Gestern war so ein Tag, an dem ich nach der Arbeit voll platt war. Irgendwie war die Konzentration weg. Und ich wollte erst früh schlafen gehen. Dann habe ich gebetet. An eine Predigt gedacht, die ich letztens gehört habe. Mich darüber gefreut, dass es Menschen gibt, die von Worte-haben.de berührt und inspiriert werden. Und dann einen Blick auf den christlichen Teil meines DVD-Regals geworfen. Was da denn steht, was ich noch nicht angeschaut habe. Da bin ich dann auf Cutback gestoßen. Und das ist ein Film, der kaum jemanden kalt lassen dürfte.

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Advent heißt auch, bei Gott anzukommen

Advent, das sind die vier Sonntage vor der Ankunft des Sohnes Gottes in unserem Leben. Die vier Sonntage, bevor der Sohn Gottes geboren wird. Eine Zeit, in der viele Menschen vor Weihnachten nur noch durch die Gegend rasen. Um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Und vor lauter Stress oft nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Für mich ist Advent nicht nur die Zeit, um auf die Ankunft des Sohnes Gottes zu warten. Dies ist mir an diesem Adventsamstag zum ersten Mal bewusst geworden. Advent 2017 ist für mich auch die Zeit, in der ich bei Gott ankommen kann. In der ich dieses Jahr, das zum Teil ein heilloses Durcheinander war, anfangen kann zu verarbeiten. Das Gute daraus mitzunehmen, und das Schlechte abzuhaken. Weiterlesen

Online für sich beten lassen und für andere beten – amen.de

Viele Menschen sind auf der Suche, oder haben den Wunsch für sich beten zu lassen. Dennoch trauen sich viele nicht, mit ihrem Gebetsanliegen an Christen aus dem Umfeld oder irgendeiner Gemeinde heranzutreten. Damit dennoch gebetet werden kann, gibt es das Portal amen.de.

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Vertrauen kann man lernen

Nicht vertrauen können, das ist nicht erst seit gestern ein wichtiges Thema in meinem Leben, sondern schon seit Jahrzehnten. Missbrauchtes Vertrauen ist etwas, das ein Herz zerstört. Das können Lügen sein, dass kann ein Messer mitten ins Herz sein, das kann Fremdgehen sein, das kann Geld sein, dass einem gestohlen wird. All das und vieles mehr zerstört das Herz, und das Vertrauen eines Menschen immer mehr. Aus diesem Loch des Misstrauens wieder heraus zu kommen, bedarf einer Menge Mut, wie ich viele Male in meinem Leben erfahren habe.

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Gott sieht unsere Tränen

Lange Zeit dachte ich, Tränen sind ein Ausdruck von Schwäche und Weinen nichts, was ein starker Mensch sollte. Stärke zeigen bedeutete für mich, nicht zu weinen, und ich konnte es über viele Jahre auch nicht, nachdem mir mein Weinen als Schwäche ausgelegt worden war. Inzwischen sehe ich das längst anders, und kann, zum Glück, inzwischen wieder weinen.

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Die Welt ist im Wandel – und ich auch

Es ist ein seltsames Jahr, dieses 2017. Nach meinem persönlichen Horrorjahr hat ein neues Jahr begonnen, in das ich keine Hoffnung mehr gelegt hatte. Inzwischen sind einige Monate vergangen, und ich weiß manchmal nicht, wo ich stehe, und wo ich hingehen soll. Es ist ein Jahr der Anfänge, aber auch der Abschiede. Mancher Anfang ist schon bald zuende gegangen, und nun steht schon der nächste an. Ich komme nicht mehr hinterher mit dem mich seltsam fühlen in all dem, und dem Verwirrtsein, was Gottes Wille und Plan mit und in all dem ist für mein Leben.

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