Online für sich beten lassen und für andere beten – amen.de

Viele Menschen sind auf der Suche, oder haben den Wunsch für sich beten zu lassen. Dennoch trauen sich viele nicht, mit ihrem Gebetsanliegen an Christen aus dem Umfeld oder irgendeiner Gemeinde heranzutreten. Damit dennoch gebetet werden kann, gibt es das Portal amen.de.

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Vertrauen kann man lernen

Nicht vertrauen können, das ist nicht erst seit gestern ein wichtiges Thema in meinem Leben, sondern schon seit Jahrzehnten. Missbrauchtes Vertrauen ist etwas, das ein Herz zerstört. Das können Lügen sein, dass kann ein Messer mitten ins Herz sein, das kann Fremdgehen sein, das kann Geld sein, dass einem gestohlen wird. All das und vieles mehr zerstört das Herz, und das Vertrauen eines Menschen immer mehr. Aus diesem Loch des Misstrauens wieder heraus zu kommen, bedarf einer Menge Mut, wie ich viele Male in meinem Leben erfahren habe.

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Gott sieht unsere Tränen

Lange Zeit dachte ich, Tränen sind ein Ausdruck von Schwäche und Weinen nichts, was ein starker Mensch sollte. Stärke zeigen bedeutete für mich, nicht zu weinen, und ich konnte es über viele Jahre auch nicht, nachdem mir mein Weinen als Schwäche ausgelegt worden war. Inzwischen sehe ich das längst anders, und kann, zum Glück, inzwischen wieder weinen.

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Die Welt ist im Wandel – und ich auch

Es ist ein seltsames Jahr, dieses 2017. Nach meinem persönlichen Horrorjahr hat ein neues Jahr begonnen, in das ich keine Hoffnung mehr gelegt hatte. Inzwischen sind einige Monate vergangen, und ich weiß manchmal nicht, wo ich stehe, und wo ich hingehen soll. Es ist ein Jahr der Anfänge, aber auch der Abschiede. Mancher Anfang ist schon bald zuende gegangen, und nun steht schon der nächste an. Ich komme nicht mehr hinterher mit dem mich seltsam fühlen in all dem, und dem Verwirrtsein, was Gottes Wille und Plan mit und in all dem ist für mein Leben.

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Die Sache mit dem freien Willen

Es gibt Zeiten und Situationen, in denen man wütend wird. Wütend auf andere, weil deren Entscheidungen den eigenen Ansichten, und der persönlichen Einschätzung entsprechen. Es ist, wie jemanden in ein Messer laufen zu sehen, und nichts tun zu können. Nicht wenige habe ich in meinem Leben fragen hören, wenn solche Dinge dann richtig schief liefen: und wo ist Dein Gott nun? Es hat lange gedauert, bis ich eine Antwort darauf gefunden habe. Inzwischen hilft sie mir dabei, viele Dinge klarer zu sehen, und loslassen zu können. Auch da, wo ich Menschen untergehen sehe, wo ich betroffen auf den Schmerz sehen muss, der mit diesem Untergang Hand in Hand geht.

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Manchmal ist ein Ende nur ein neuer Anfang

Das letzte Jahr hat in mir viele tiefe Wunden gerissen. Darüber hatte ich bereits geschrieben. Im Sommer sah es danach aus, als würde ich irgendwann in diesem Jahr im Rollstuhl sitzen. Freunde entpuppten sich als falsche Menschen, denen es am Ende nur um sich selbst, aber nicht um mein Leben ging. Meine Familie zeigte in letzter Konsequenz, dass Blut manchmal nichts Anderes als vergiftetes Wasser ist. Am Ende des Jahres 2016 hatte ich nicht nur eine fette Grippe, sondern noch heftigere Glaubenszweifel. Ich weiß nicht, wie oft ich zu Gott sagte: „Gibt es Dich wirklich, oder ist das irgendwie doch nur alles Einbildung von mir?“

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Hoffnung ist nicht nur ein Wort

Mich beschäftigt seit vorletzter Woche ein großes Thema: die Hoffnung. Nach Wochen voller Zweifel war ich zur Ruhe gekommen. Manchmal ist es einfach so, dass Gott dir jemanden über den Weg schickt, der dich, ohne etwas davon zu wissen, an etwas erinnert. An die Liebe Gottes, an die Zukunft, oder wie in diesem Fall, an die Hoffnung.

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Der berühmte erste Eindruck – der so falsch sein kann

Es gibt eine Menge von Menschen, die sagen: der erste Eindruck zählt. Danach weißt du, wer dein Gegenüber ist. Ich bin da anders. So oft habe ich in meinem Leben erlebt, dass die Menschen mich dank des ersten Eindrucks in eine so falsche Schublade gesteckt haben… Deshalb habe ich mir angewöhnt, mir Zeit zu lassen bei Menschen, sie sein zu lassen, zu erleben, wie sich geben. Ein erster Eindruck ist wie ein Foto: nur eine Momentaufnahme.

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Alternativlos – Der Maßstab meines Lebens

Auch wenn ich „für gewöhnlich“ nur alle paar Tage oder gar Wochen einen Blogbeitrag hier schreibe. Diese Woche ist es anders, heute kommt schon wieder ein Text. Ich habe eben nachgedacht, vor mich hin gesonnen. Für mich ist Gott alles, kam mir dabei in den Sinn. Für mich ist Gott alles, Er ist der Maßstab meines Lebens. Ich glaube, in Zeiten der Zweifel plötzlich eine solche Gewissheit zu erlangen, ist unbeschreiblich, eigentlich auch unaussprechlich.

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Stillstand, Warten, Weitergehen, Glauben

Das letzte Jahr hat mir das Herz gebrochen. Harte Worte, ich hatte bereits im Dezember darüber geschrieben. Auch jetzt, im neuen Jahr inzwischen angekommen, zieht sich mir beim Gedanken an das vergangene Jahr mein Herz zusammen. Ich wurde verändert. Die Wunden heilen langsam, die Narben sind immer noch frisch. Im Moment komme ich mir vor, als wäre alles zum Stillstand gekommen, als wüsste ich nicht mehr weiter. Die Stagnation fühlt sich an wie ein Warten in der Dunkelheit, wie das Warten auf das Licht, das wiederkehrt. Das Licht, das einen, das mich, leitet, weiterzugehen.

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