Vielleicht kommt jetzt wieder einer mit dem Ding: ach immer diese Endzeitpropheten, die haben doch alle einen Schuss. Ja, oftmals ist dies auch so. Aber je mehr Tatsachen über die Überwachung unserer Emails, unserer Telefonate und und und bekannt werden, desto eiskalter läuft es mir über den Rücken und ich spüre den kalten Hauch der Endzeit über unser Leben kommen. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Predigt über die Endzeit hörte und das Malzeichen (Bibelstelle siehe unten), dachte ich, ach ja, wie soll das alles gehen. Seitdem hat sich viel verändert in unserer Welt, und der Weg geht immer mehr in die Richtung, dass wir zum bargeldlosen Zahlen „animiert“ werden sollen. Siehe die aktuellen Bestrebungen der EU-Kommission hinsichtlich der Kreditkartengebühren und siehe die nahezu-Abschaffung des Bargelds in Schweden.
Schlagwort: Glauben
Gottes Wegen seine Zeit lassen
Manchmal hat es das Leben mit Gott an sich, dass die Dinge, die wir erleben, uns fast erschlagen, weil sie so groß sind. Dann wünschen wir uns meist, dass es ganz schnell gehen soll mit dem, was dann geschieht – und plötzlich legt Gott eine Pause ein und es passiert eine Zeitlang: Nichts. Genau, nichts.
Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht
Ich kann mich noch nur zu gut an die Zeiten in meinem Leben erinnern, an denen kaum ein Tag verging, an dem ich nicht an Selbstmord dachte. Warum ich es letztlich nicht tat, kann ich nur erahnen, aber eines weiß ich bis heute: manchmal hat mich nur ein kleiner Schritt vom Tod getrennt. Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht und man sich innerlich wie zerfressen fühlt, ich habe dies immer als Säurefraß in meinem Herzen bezeichnet, scheint der Weg in den Tod manchmal der einzige Ausweg für die schwer beladene und schwer belastete Seele zu sein. Doch ist der Tod wirklich die letzte Lösung – oder kann er vielleicht überhaupt eine Lösung für irgendein Problem auf dieser Welt sein?
Gott ist auch da, wenn einem die Scheiße so richtig um die Ohren fliegt
Ich bin zurzeit im Stress. Nicht, dass ich das nicht oft wäre, meine Arbeit ist sehr kraft- und zeitintensiv und ich gehe manchmal ganz schön auf dem Schlauch. Aber ich liebe meine Arbeit auch und ich kann mir kein Leben mehr vorstellen, ohne zu Schreiben – und ich bin froh, dass Gott das auch so sieht. Im Moment aber ist es richtig schlimm, mir fliegt die Scheiße derzeit so richtig um die Ohren und ich leide momentan so sehr unter Stress, dass ich seit Tagen nur noch schlecht schlafe. Das ist das Leben, sagen jetzt vielleicht die einen, die anderen werden Mitleid haben, weil sie das nur zu gut kennen. Mir hat das heute so gereicht, dass ich erst zu Gott geschrien, dann geheult habe und mir dann gesagt habe: so, jetzt gehe ich erst mal an die Luft und lass mir das Hirn durchpusten, bevor ich noch völlig am Rad drehe.
Später, vielleicht…
Das Leben ist voller Unwägbarkeiten, wir treffen Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen, gehen mal in die richtige, mal in die falsche Richtung. Und lassen uns oftmals bei dem einen, dem wichtigsten Thema, viel Zeit: was kommt nach dem Tod?
Wo die Reise hingehen soll
In den letzten Monaten habe ich viel nachgedacht. Nun, es gehört zu meinem Wesen, viel nachzudenken. Dadurch habe ich in meinem Leben oft viele wichtige Entscheidungen verpasst, oder aber auch die falschen getroffen, bin in falsche Richtungen gegangen, weil ich das Leben „zerdacht“ habe, anstatt es zu leben. In den letzten Monaten wurde mir immer mehr bewusst, dass die Reise, auf der ich unterwegs bin, in zwei Richtungen gehen kann.
Das leere Blatt
Für viele von uns gibt es Zeiten, in denen wir uns wünschten, wir könnten alles Vergangene ungeschehen machen, das Leben noch einmal von vorne leben, falsche Entscheidungen nicht mehr treffen und von vorne zu beginnen. Es ist die Sehnsucht des Menschen nach dem „leeren Blatt“, nach dem Leben, in dem alles noch einmal beginnen kann, in dem alte Fehler die Gegenwart nicht mehr beschweren, in dem alter Streit und falsche Wege das Leben jetzt nicht mehr belasten.
Was tun bei einem Sonnenstich?
Das ganze Land leidet unter der Hitze und mein Hirn hat nach nur wenigen Arbeitsstunden schon so gekocht, dass ich früher Feierabend machen musste. Auch wenn ich keinen Sonnenstich habe, als zweimalige Hautkrebspatientin meide ich die Sonne inzwischen mehr als meinem Körper vielleicht lieb ist, so habe ich mich heute doch gefragt, was ich eigentlich tun kann, wenn ich einen geistlichen Sonnenstich habe.
Leben in Gottes Wartesaal
Jede und jeder von uns kennt das: wir beten um etwas, um eine Antwort, um etwas Bestimmtes, um eine Beziehung, um das Ende der Kinderlosigkeit, um Geld, um eine Arbeit, um eine neue Wohnung und und und. Doch was passiert: Nichts. Es passiert nichts und wir fühlen uns, als würden wir ein Leben in Gottes Wartesaal führen.
Gott hat uns einzigartig gemacht!
Früher habe ich immer gedacht, es ist etwas Schlechtes daran, anders zu sein als andere, anders zu denken, anders zu fühlen, andere Wege gehen zu wollen. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich anders sein darf als die Masse, die mir einen Stempel aufdrücken wollte, wie ich sein zu habe. Doch dabei ist eine der wichtigen Botschaften der Bibel mehr als offensichtlich: Gott hat uns einzigartig gemacht!
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