Es ist der 3. Advent und ich frage mich, ob ich nach zwei Jahren voller Trauer(fälle) überhaupt bereit bin. Bereit, das Geschenk anzunehmen, dass Gott uns am Heiligabend macht. Gefühlsmäßig bin ich dem Mann am Kreuz in diesen Jahren näher als dem Gottessohn, der als Kind auf unsere Welt gekommen ist.
WeiterlesenSchlagwort: Weihnachten
Wenn Gott heute Mensch werden würde, wäre für Ihn wieder kein Platz in unserer Wohlfühlzone
Weihnachten ist zum Konsumterror verkommen. Längst geht es nicht mehr um die Ankunft, die wir mit dem Advent feiern. Längst ist Jesus nur noch eine Randfigur dessen, was an den Feiertagen zelebriert wird. Wenn Gott heute Mensch werden würde, wo würde Jesus heute geboren werden? In irgendeinem Flüchtlingslager, das alles andere als hygienische Bedingungen für die Geburt eines Kindes bieten würde? In einem Flüchtlingsboot im Mittelmeer, und mit Eltern in ständiger Angst, dass sie und ihr Kind jederzeit sterben könnten? In Syrien mitten im Bombenhagel, und mit wenig Chancen für ein Neugeborenes? Weiterlesen
Advent heißt auch, bei Gott anzukommen
Advent, das sind die vier Sonntage vor der Ankunft des Sohnes Gottes in unserem Leben. Die vier Sonntage, bevor der Sohn Gottes geboren wird. Eine Zeit, in der viele Menschen vor Weihnachten nur noch durch die Gegend rasen. Um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Und vor lauter Stress oft nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Für mich ist Advent nicht nur die Zeit, um auf die Ankunft des Sohnes Gottes zu warten. Dies ist mir an diesem Adventsamstag zum ersten Mal bewusst geworden. Advent 2017 ist für mich auch die Zeit, in der ich bei Gott ankommen kann. In der ich dieses Jahr, das zum Teil ein heilloses Durcheinander war, anfangen kann zu verarbeiten. Das Gute daraus mitzunehmen, und das Schlechte abzuhaken. Weiterlesen
Was hat Weihnachten eigentlich mit mir zu tun?
Ich gestehe: ich bin der totale Weihnachtsmuffel. Dies hat mit meiner Kindheit zu tun, in der ein Weihnachtsfest im Kreise meiner Familie schlimmer war als das andere und ich bei aller Vorfreude an diesem Weihnachtsabend am Ende traurig, verstört und bitter enttäuscht war. Seitdem mag ich Weihnachten nicht mehr und habe, in all den Jahrzehnten, in denen ich nun schon lebe, tatsächlich auch nur zwei schöne Weihnachtsfeste erleben dürfen. Dies hat mich zu einem Menschen werden lassen, der einfach keine Lust auf Weihnachten hat und dem es Jahr für Jahr aufs Neue vor diesen Festtagen graut. Doch in diesem Jahr habe ich mir die Frage gestellt, was Weihnachten eigentlich mit mir zu tun hat, als gläubiger Mensch und wie ich vielleicht inmitten dieses ganzen Konsumterrors um mich herum meinen persönlichen Frieden mit diesem Fest finden kann.
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