2024 war für mich eines der schwersten und schlimmsten Jahre meines Lebens. Mitten in einem Neuanfang, der mir unendlich viel bedeutet hat, erhielt ich die Nachricht, dass sich ein Bruder meines Herzens das Leben genommen hat. Mein Herz zersprang in tausend Scherben, als ich die Todesnachricht erhielt. Wochenlang war mein Herz taub, dann wurde es besser, aber ich stand immer wieder neben mir und meine Gefühle stellten sich plötzlich ab. Ich war zerbrochen, fühlte mich innerlich oft mehr tot als noch am Leben.
WeiterlesenSchlagwort: Vertrauen
Menschliche Ver(w)irrung und Gottes langer Atem
Mich beschäftigt schon seit einer ganzen Weile eine Situation. Und je klarer ich versuche zu sehen, umso verwirrender wird das Ganze. Ich bete um Klärung, aber es wird immer unklarer. Ich bete um Weisheit, und weiß doch irgendwie gar nichts mehr.
WeiterlesenDas Seil des Vertrauens festhalten
Gott vertrauen, wie geht das? Wie soll es funktionieren, etwas zu vertrauen, was wir nicht sehen können? Kann es dieses Vertrauen überhaupt geben, zu einem Gott, der vielen so fern und anderen gar nicht existent erscheint?
Warum Vertrauen und Glauben für mich nicht das Gleiche sind
In den letzten Jahren haben mir immer wieder gesagt, dass sie mein Vertrauen in Gott bewundern. Mich berührt das sehr, gerade weil es für mich ein so langer Weg war, Gott so zu vertrauen. Im Vertrauen in Gott hapert es bei mir selten. Vieles betrachte ich eher vertrauensvoll mit Sicht auf einen mich bedingungslos liebenden Gott. Mitunter ist mein Vertrauen so kindlich, dass ich über mich selbst staune und weiß mich darin so sehr von Gott geliebt. Ja, mit dem Gottvertrauen, das fällt mir nur noch selten schwer. Vielleicht, weil ich über die Jahrzehnte in meinem eigenen Leben erlebt habe, dass Gott aus Scheiße Gold gemacht hat und mir irgendwann auch das Schlimmste hat zum Besten dienen lassen.
WeiterlesenKann ich Gott bedingungslos vertrauen?
Bedingungslos ist eines jener Wörter, die so viel Inhalt und Gehalt haben, dass ich nicht oft wage, sie aufsprechen. Bedingungslos. Niemals. Für immer. Kann ich Gott bedingungslos vertrauen? Ist deshalb eine jener Fragen, die mich schon seit Jahren beschäftigen. Bedingungslos, das bedeutet völlig, ganz, ohne einen einzigen Funken Bedenken, ohne jeden Widerspruch. Bedingungslos vertrauen, das bedeutet vertrauen, egal was passiert, egal, wie mir das Leben gerade um die Ohren fliegt.
Vertrauen kann man lernen
Nicht vertrauen können, das ist nicht erst seit gestern ein wichtiges Thema in meinem Leben, sondern schon seit Jahrzehnten. Missbrauchtes Vertrauen ist etwas, das ein Herz zerstört. Das können Lügen sein, dass kann ein Messer mitten ins Herz sein, das kann Fremdgehen sein, das kann Geld sein, dass einem gestohlen wird. All das und vieles mehr zerstört das Herz, und das Vertrauen eines Menschen immer mehr. Aus diesem Loch des Misstrauens wieder heraus zu kommen, bedarf einer Menge Mut, wie ich viele Male in meinem Leben erfahren habe.
Alternativlos – Der Maßstab meines Lebens
Auch wenn ich „für gewöhnlich“ nur alle paar Tage oder gar Wochen einen Blogbeitrag hier schreibe. Diese Woche ist es anders, heute kommt schon wieder ein Text. Ich habe eben nachgedacht, vor mich hin gesonnen. Für mich ist Gott alles, kam mir dabei in den Sinn. Für mich ist Gott alles, Er ist der Maßstab meines Lebens. Ich glaube, in Zeiten der Zweifel plötzlich eine solche Gewissheit zu erlangen, ist unbeschreiblich, eigentlich auch unaussprechlich.
Nur wer auf Gott vertraut…
Derzeit mache ich eine Phase in meinem Leben durch, wo es mir mehr denn je schwerfällt, auf Gott zu vertrauen. Ins Detail will ich dabei nicht gehen, aber eines wurde mir heute deutlich: verlass dich auf Gott, egal wie wenig du den Sinn der Dinge verstehst, die sich gerade in deinem Leben abspielen. Und verlass dich eben nicht auf Menschen, anstatt auf Gott und dass Er schon wissen wird, welchen Sinn das Unverständliche alles macht.
Einen Ausweg finden – aus der Alkoholsucht
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich die Scherben meines früheren Lebens vor mir. Ein zerbrochenes Leben, das ich mit meiner schweren Alkoholsucht fast verloren hätte. Ich war nie eine „Pegeltrinkerin“ gewesen, ich tat einfach eines: ich soff wie ein Loch und wusste längst, dass ich abhängig war, als das vielen anderen noch gar nicht so ganz klar war. Einen Ausweg sah ich aber nicht, waren doch alle Versuche, mit dem Trinken aufzuhören, kläglich gescheitert – damals. Bis ein Tag kam, den ich niemals vergessen werde: ich war so am Ende, dass ich merkte, ich werde sterben, wenn ich jetzt nicht die Kurve kriege. Aber ich hatte keine Hoffnung mehr. Ich saß in meinem Zimmer in einer Obdachlosenunterkunft, hatte alles verloren, was mir wichtig gewesen war und stand dem Tod gegenüber. Dann fiel ich auf die Knie und schrie: Jesus, wenn es Dich wirklich gibt, dann lass mich am Leben und hilf mir…
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