Ist das Leben mit Gott langweilig? Nein! Wenn es langweilig ist, ich glaube – das ist meine persönliche Meinung! – dann ist etwas verkehrt in unserem Leben mit Gott. Auch in meinem Leben gibt es solche Zeiten des Stillstands, der Stagnation, der Frustration, und dann merke ich, dass irgendwas nicht so ist, wie es sein sollte, dass ich mich zu sehr von anderen Dingen habe ablenken lassen. Und dass Gott irgendwann aufgehört hat, die erste Rolle, die Hauptrolle im Spielfilm meines Lebens zu spielen.
Autor: Christel
What if… – Was wäre wenn…
Es gibt sie, die Fragen, die wir uns gerne stellen und die wir uns oft viel zu spät stellen. Was wäre wenn, what if, was wäre gewesen, hätte ich vor Jahren einen anderen Weg eingeschlagen, hätte ich an einem bestimmten Punkt meines Lebens anders gehandelt, etwas Anderes gesagt oder etwas Bestimmtes nicht gesagt. Was wäre wenn, und oftmals sind es diese Fragen, die viele alte Wunden aufreißen und die einen dann daran hindern, nach vorne zu sehen und weiterzugehen.
Umwege sind auch Lehrpfade Gottes
Und Wumms hat es dieser Tage in meinem Leben gemacht. Der Weg, den ich dachte, dass es Gottes Plan für den Rest meines Lebens ist, hat sich in Staub aufgelöst. Und ich saß da, spürte eine Leere in mir, die mich fast zerfraß innerlich und wusste nicht mehr weiter. Was nun tun, wo nichts mehr da ist? Das war meine Frage und ich dachte daran, aufzugeben. Vielleicht hatte ich Gott ja falsch verstanden, vielleicht hat er ja gar keinen Ruf für mich und ich habe mir all das irgendwie nur eingebildet. Und als ich da so unglücklich in dem Scherbenhaufen des vermeintlichen Plan Gottes saß, wurde mir bewusst, wie sehr ich mich habe ablenken lassen von meinem Leben mit Gott durch das Folgen eines Plans, vom dem ich dachte, er wäre von Gott. Aber das war er nicht. Doch eines war viel wichtiger dabei, wie mir plötzlich bewusst wurde: den Umweg, den ich gegangen bin, hat Gott genützt, um mich zu verändern auf eine Weise, wie ich es niemals für möglich gehalten hätte.
Fragen an Gott
Seit Monaten habe ich irgendwie nicht viel hinbekommen an Schreiben für diesen Blog. Irgendwie habe ich mich einfach überfordert gefühlt, von der Verantwortung für das, was ich schreibe, die ich Gott gegenüber habe und die ich den Menschen gegenüber habe, die diese Worte lesen. Das kann ganz schön erstickend sein und zu einer regelrechten Schreibblockade in Sachen Jesusbloggen führen.
Später, vielleicht…
Das Leben ist voller Unwägbarkeiten, wir treffen Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen, gehen mal in die richtige, mal in die falsche Richtung. Und lassen uns oftmals bei dem einen, dem wichtigsten Thema, viel Zeit: was kommt nach dem Tod?
Wo die Reise hingehen soll
In den letzten Monaten habe ich viel nachgedacht. Nun, es gehört zu meinem Wesen, viel nachzudenken. Dadurch habe ich in meinem Leben oft viele wichtige Entscheidungen verpasst, oder aber auch die falschen getroffen, bin in falsche Richtungen gegangen, weil ich das Leben „zerdacht“ habe, anstatt es zu leben. In den letzten Monaten wurde mir immer mehr bewusst, dass die Reise, auf der ich unterwegs bin, in zwei Richtungen gehen kann.
Wenn Gott durch Träume spricht
Traumdeutung scheint für viele ins Reich der Esoterik und der Psychiatrie zu gehören und ist damit leider im Leben zahlreicher Christen verloren gegangen. Dabei hat Gott ganz unterschiedliche Arten, zu uns Menschen zu sprechen – und manchmal ist dies im Schlaf, durch einen Traum.
Religion ist heilbar
Schau dir die an, die trägt keinen Rock.
Schau dir den an, der hat lange Haare.
Schau dir die an, die hört Rockmusik.
Schau dir den an, der hat einen Fernseher.
Schau dir die an, die hat einen Ungläubigen zum Mann.
Schau dir den an, der zeichnet Comics.
Alles vom Teufel, alles nicht vom Herrn.
Die Sehnsucht nach dem Gestern – die Angst vor dem Morgen
Ich glaube, würde man Statistiken erstellen, wie oft Menschen mehr an das Gestern als an das Morgen denken, würde sich ein durchaus eindeutiges Bild ergeben. Die Verklärung der früheren Jahre oder das Nicht-Vergessen-Können (oder Wollen) von Schmerz ist dem Menschen wahrscheinlich mehr zu Eigen, als er selbst wahrhaben möchte. Die Zukunft macht uns oftmals doch mehr Angst, als wir selbst glauben mögen. Unsicherheit durchzieht dann unser Leben, die Frage, sind die Entscheidungen, die wir treffen, wirklich die richtigen, oder eben doch die falschen?
Vom Perfektionismus oder: den Fehlern in allen Teilen
Meine Schwächen liegen klar auf der Hand: meinen Jähzorn habe ich von meinem biologischen Vater geerbt. Meine Angst vor Menschen habe ich mir im Laufe meiner Kindheit erworben. Und ein paar andere kommen da auch noch dazu. Aber als meinen schlimmsten Fehler finde ich inzwischen den Perfektionismus als Christ. Denn den habe ich mir im Laufe der Zeit erworben, weil ich dachte, nur als perfekter Christ liebt Gott mich.
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